SPECIJALNA BOLNICA ZA
MEDICINSKU REHABILITACIJU LIPIK

Nastavna baza Medicinskog fakulteta Sveučilišta J.J. Strossmayera Osijek

Thermalwasser

Das mineralisierte Grundwasser von Lipik drang vor 35.000 Jahren in den Untergrund hinein. Geschützt vor allen Verschmutzungen mit reichlich aufgelösten Mineralen ist es als solches ausgezeichnet für Sie und Ihr Wohlbefinden. Zahlreiche weltbekannte Spezialisten untersuchten die Heilkraft dieses Wassers, dessen Segen bereits in der Vorzeit Verwendung fand.

Es wird davon ausgegangen, dass sogar den alten Römern das segenreiche Thermalwasser vertraut war und die ersten Schriftstücke stammen aus den 16. Jahrhundert, da der Kurort schon 1517 unter der Bezeichnung „die Quellen von Lipik“ erwähnt wurde.

Bereits die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bringt fachlichen und ernsten Zugang zu den Thermalgewässern von Lipik wie auch die manuelle Bohrung mit sich - heute bekannt als die Grafenquelle.

Das Thermalwasser aus der Grafenquelle entspringt aus einer Tiefe von fast 300 m und hat die Temperatur von 64˚C und die chemische Zusammensetzung besteht größtenteils aus Fluor, Natrium, Calcium, Kalium und Hydrogencarbonat. Aufgrund der im Jahr 2010 durchgeführten chemischen Balneologie-Analyse im Wasserabteilungslabor der Schule für nationale Gesundheit (ŠNZ) „Andrija Štampar“ gemäß den Analytikern Dipl. Ing. Damir Andabak und Dipl. Ing. Radovan Čepelak ist das geprüfte Wasser mineralisch, fluorhaltig, reich an Natrium-Hydrogencarbonat, chloridhaltig und hyperthermisch.

Als solches hat es ausgeprägte balneologische Eigenschaften bezüglich der Temperatur, der Fluoridmenge, wie auch des Inhalts an dominierenden Ionen: Natrium, Hydrogencarbonat und Chlorid, was die balneologische Charakteristik des Wassers ausmacht.

Es wird nicht nur für Bäder benutzt, denn das Wasser von Lipik wird aufgrund ihrer Heilkraft sehr häufig auch in Getränken verwendet. Das erste Mal wird das in Flaschen gefüllte Thermalwasser im Jahr 1876 erwähnt. Aus dieser Zeit sind drei Wasserquellen bekannt und zwar die „Anton“, „Grafen“ und „Johannesquelle“.

Bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs war Lipik eine bekannte europäische Thermalbadeanstalt. Das Thermalwasser wurde bis zum Jahr 1918 auf dem Markt als „Lipiker Thermalquelle“ oder als „Lipiki Hevviz“ verkauft.

Im Jahr 1920 erschienen auf dem Markt zwei neue Flaschenformen aus Lipik und zwar: „Lipiker alkalisch jodhaltig heilkräftiges Wasser“ - in 1l Flaschen gefüllt und das „Lipiker alkalisch jodhaltige Tafelwasser“ - in 1,4l und 0,5l Flaschen gefüllt und ab dem Jahr 1940 wird es lediglich unter den Namen „alkalisch jodhaltiges Tafelwasser“ gefüllt. Nach dem Ersten Weltkrieg kommt es zur Stagnierung und der erneute Anstieg ließ sich Ende der dreißiger Jahre verzeichnen, wobei das Auffüllen des Wassers wieder in den Fünfzigern aufgenommen wurde.

Nach den Zweiten Weltkrieg wurde das Thermalwasser unter den Namen „Volkskurort Lipik - alkalisch jodhaltiges Tafelwasser“ und danach als „Lipik Bad - das erfrischende alkalisch jodhaltige Tafelwasser“ in Flaschen abgefüllte.

Seit 1968 ist Studenac bekannt als „Mineraltafelwasser - Lipik“ und abgefüllt wird es durch das Abfüllunternehmen „Osječanka“. Das Flaschenabfüllunternehmen geht 1970 in die Struktur von Podravka über und bekannt ist das Wasser als „Natürliches Mineralwasser“, während es die Bezeichnung „Lipiker Studenac“ erst 1973 erhält. Zwei Jahre danach entstehen noch zwei Quellen des natürlichen Mineralwassers und 1980 wurde auch die neue Fabrik erbaut. Das Mineralwasser erhält den Namen „Studenac“ im Jahr 1998, der bis heute beibehalten wurde.

Während des Kroatienkriegs wurde das Flaschenabfüllunternehmen größtenteils zerstört, doch bereits Mitte Juli 1992 nahm es als erste rekonstruierte Fabrik wieder auf dem befreiten Territorium der Republik Kroatien seine Arbeit auf. Der Studenac von Lipik ist ab Juli 1992 bis Ende September 1993 das einzige natürliche Mineralwasser aus einheimischer Produktion auf dem Markt von Kroatien.